Die Statorwicklung ist die Kupferwicklung im feststehenden Teil eines Elektromotors oder Generators. Sie liegt in den Nuten des Blechpakets. Im Motor erzeugt sie das magnetische Drehfeld, im Generator wird in ihr die Spannung induziert. Damit das zuverlässig funktioniert, muss das Kupfer überall gegen das Blechpaket und gegen die anderen Phasen isoliert sein.
Eine Statorwicklung besteht deshalb nicht nur aus Kupfer. Zwischen Draht und Blechpaket, zwischen den Wicklungslagen und zwischen den Phasen sitzen Isolierteile, die jeweils eine eigene Aufgabe haben. Sitzt eines davon nicht richtig, droht im Betrieb ein Isolationsfehler: ein Körperschluss zwischen Wicklung und Blechpaket oder ein Phasenschluss zwischen zwei Phasen.
Dieser Artikel richtet sich an Konstruktion und Einkauf bei Motorenherstellern sowie an Wickelbetriebe. Er geht den Aufbau einer klassischen Runddrahtwicklung Schritt für Schritt durch, vom Nutgrund bis zum Wickelkopf, und zeigt, wo unsere Kunden die meisten Probleme sehen. Zu jedem Teil führt ein Link zur ausführlichen Darstellung. Wer einen bestehenden Motor überholt, findet im Beitrag wann sich eine Neuwicklung lohnt die Besonderheiten der Reparatur.


