Ein Röbelstab, auch Roebelstab genannt, ist ein vorgeformter Leiterstab für die Statorwicklung großer Generatoren wie Turbo- und Wasserkraftgeneratoren, der aus vielen gegeneinander isolierten Teilleitern besteht, die entlang des Stabs verschränkt sind. Durch diese Verröbelung, benannt nach Ludwig Roebel, durchläuft jeder Teilleiter über die Länge der Nut nacheinander alle Positionen im Leiterquerschnitt. So wird in allen Teilleitern dieselbe Spannung induziert, Ausgleichsströme zwischen den Teilleitern unterbleiben, und die Zusatzverluste bleiben gering. Röbelstäbe und Formspulen erhalten ihre Hauptisolation, meist aus Mica-Bändern, schon vor dem Einlegen in die Nut.
Dieser Artikel richtet sich an Konstrukteure und Einkäufer bei Generatorenherstellern und an Betriebe, die große Maschinen überholen. Er zeigt, wie sich die Isolation einer Formspule von der Runddrahtwicklung unterscheidet, deren Isolierteile der Überblick zur Isolation der Statorwicklung beschreibt, welche Bänder und Laminate zum Einsatz kommen und worin sich VPI und Resin Rich unterscheiden.


